v1.0
ab sofort beobachtet.
Ramin Sina.
Symbole der rechten Szene,
sie wehen immer häufiger
auf Demonstrationen
der Bewegung Querdenken.
Auch deshalb wird Querdenken
nun vom Verfassungsschutz beobachtet.
Der Innenminister erkennt
eine zunehmende Radikalisierung.
Die Querdenken-Organisation
kooperiert mit
einschlägig bekannten Akteuren
aus dem Milieu der Reichsbürger
und Selbstverwalter
sowie dem Rechtsextremismus.
Speziell unter Beobachtung:
die Querdenken-Organisatoren
um Gründer Michael Ballweg.
Öffentlich hat sich Ballweg
von Extremisten stets abgegrenzt,
traf sich im November
aber mit bekannten Reichsbürgern,
wie Peter Fitzek.
Der nennt sich selbst Peter I.,
Herrscher über
das Königreich Deutschland.
Die Verfassungsschutzpräsidentin
sieht immer mehr
inhaltliche Überschneidungen
zwischen rechtem Gedankengut
und den Visionen von Querdenken.
Dahinter steckt das Ziel,
eine vermeintlich
neue Verfassung schaffen zu müssen,
die alte abzuschaffen,
das System
von Grund auf zu verändern.
Laut Bube
werden Feindbilder gezielt geschürt.
Verschwörungstheoretikern und
Antisemiten werde eine Bühne geboten,
kritisiert der
Antisemitismusbeauftragte des Landes.
Ich habe damals Michael Ballweg
hier in Stuttgart gewarnt,
Ken Jepsen einzuladen,
einen Menschen,
der Antisemitismus verbreitet,
aus Berlin nach Stuttgart zu holen,
aber man hat leider damals
auf die Warnungen nicht gehört
und inzwischen ist Antisemitismus,
sind Verschwörungsmythen in den
Restgruppen der Querdenker stark.
Der Verfassungsschutz
setzt nun unter anderem
auf den Einsatz von
V-Leuten und Observation.
Querdenken unter Beobachtung.
Die Reaktion der Bewegung:
Eine generelle Überwachung aller
Demonstranten auf Querdenken-Demos
soll es nicht geben,
betont Innenminister Strobl.
Nicht jeder,
der gegen die Corona-Politik
der Landesregierung Stellung nimmt,
oder demonstriert, ist
automatisch ein Verfassungsfeind.
Demonstrieren erlaubt, doch
der Geheimdienst schaut genau hin,
wer rechte Flaggen hisst.